Schnee fällt auf mein Haupt.
Alle sind leis' nur ich bin laut.
Ich sing' für dich.
Jahre ist's her.
Wo du jetzt wohnst,
ich weiß es nicht mehr.
Ich denke stets im Kreis.
Alle sind laut, nur ich bin leis'.
Ich denk an dich.
Jahre ist's her.
Ob ich dich noch lieb'?
Ich weiß es nicht mehr.
Doch ich war bei dir heut' Nacht.
Du bist nicht aufgewacht.
Ich lag so bei dir im Geist,
der Weg war zu vereist.
Es taut vor Tau und Tag.
Die Sonne geht auf
wenn ich noch schlaf'.
Ich träum' von dir ,
Jahre ist's her.
Wo du jetzt wohnst,
ich weiß es nicht mehr.
Der Frühling zieht ins Land.
Er macht sich auf,
mich an der Hand,
sich auf zu dir.
Doch wie jedes Jahr find' ich dich nicht,
denn du warst nie da.
Doch ich bin bei dir bei Nacht,
auch wenn du nicht aufwachst.
Ich lieg' so bei dir im Geist
und weiß was Liebe heißt.
Denn liegend bei dir,
bin ich reich, sind wir
angekomm' in einer Welt
in der nur Wir und die Welt nichts zählt.
Wir verdienen kein Geld,
die Welt lacht über uns.
Was uns daran gefällt,
behalten wir für uns.
Es ist der Weg in das Innere,
fern der Zivilisation.
Dort ist Platz für uns alleine
und Liebe unser Lohn.
Komm mit, auch wenn die Vernunft uns schelten sollte.
Komm mit auf die Reise ohne Ortsveränderung.
Komm mit dorthin, wo nicht gilt, was gelten sollte.
Lass' alles steh'n und lieg'n,
lass' alles, gar alles geh'n, lass es steh'n, lass es zieh'n!
Unser Auftrag ist geheim.
Wir reden nicht davon.
Unsre Lieder sind allein
ein Hinweis wo wir woh'n.
Doch wir laufen stets Gefahr,
dass wir das Hier verlier'n.
Denn der Mensch lebt nicht vom Lied allein.
Das ist zwar liederlich, doch war.
Komm mit, auch wenn die Vernunft uns schelten sollte.
Komm mit auf die Reise ohne Ortsveränderung.
Komm mit dorthin, wo nicht gilt, was gelten sollte.
Lass alles steh'n und lieg'n,
lass alles, gar alles geh'n, lass es steh'n, lass es zieh'n!
Agitation ist gut,
nur passt sie nicht zu mir.
Unser täglich Brot
teilen wir bei dir.
Doch was heißt schon Verteilung,
wenn wir bisweilen eins.
Besser reden wir von Heilung:
was mir gehört sei deins.
Komm mit, auch wenn die Vernunft uns schelten sollte.
Komm mit auf die Reise ohne Ortsveränderung.
Komm mit dorthin, wo nicht gilt, was gelten sollte.
Lass alles steh'n und lieg'n,
lass alles, gar alles geh'n, lass es steh'n, lass es zieh'n!
Ich weiß, dass du verzeihst,
wenn ich nicht glaub',
was du so meinst.
Doch irgendwie
tät' ich's meist auch gern.
Wenn alles brennt und du nur lachst,
als wär' längst alles ausgemacht
und der Abspann made in
Wenn alles fließt und keiner weiß wohin,
hält dich nichts außer dein Glaube, dass gelingt,
was du anfasst, auch wenn die Welt versinkt.
Das bisschen Zorn, wenn dem nicht so ist,
steht dir auch nicht besonders schlecht;
im Gegenteil, ich liebe dich dafür
und du sagst nur:
«Alles wird toll:
live, love and rock 'n' roll!»
Der Apparat trägt Tag für Tag
in deine Welt die Welt hinein.
Und obendrein spart er nicht mit Kommentar.
Und was machst du? Du schaust nur zu,
und tust als wär' das alles gar nicht wahr.
Doch ab und an zwischen Tag und Nacht,
liegst du dann neben mir noch wach,
betrachtest stumm unser Mobiliar.
Und insgeheim freut mich das auch noch.
Doch wer wär' ich, verstünde ich dich nicht,
was in dir kocht und dir deine Ruhe stiehlt?
Und ich sag nur:
«Alles wird toll:
live, love and rock 'n' roll!»
Verdammt noch mal, das kann doch nicht,
das muss doch irgendwie möglich sein.
Wie denn auch sonst und ohnehin
sind wir doch damit sicher nicht allein.
Ich kenn' dich wohl
und übel kenn' ich auch.
Und was da taucht bin ich
und taucht nicht auf.
Und will dein Bild
zurück zu mir heut' Nacht,
ring' ich schon nach Luft
und gebe nach,
weil Nachgeben so einfach ist.
Mit dir wird Nacht zu Tag wird zu Nacht.
Ich steh auf,
der Tag tagt über'm Dach.
Gemach, gemach, heut' wird nicht viel gemacht.
Denn was ich will, bist du und nichts danach.
Schau dir beim Schlafen zu und gebe nach,
weil Nachgeben so einfach ist,
Mit dir wird Nacht zu Tag wird zu Nacht.
Die Bildergalerie von dir
hängt an meiner Wand
und sie
strahlt dort ausgesprochen nett:
Shining stars all over my head.
L'amour polyglotte
in den eigenen vier Wänden.
Wir versteh'n uns nicht.
Man kann es dreh'n und wenden,
doch sagst du, so ist das eben,
wenn wir mit dem Mund und nicht den Händen reden.
Doch ich schreib' seit Wochen schon
für dich ein Lied ohne Widerspruch,
denn ich glaub' die Zeit ist reif dafür.
Doch das ist leichter gesagt als getan.
Wenn Herbst die Blätter von den Bäumen weht
und Widerspruch über den Berge schwebt,
wird das Wetter wüst und rau.
Only love can save us now.
Wenn meine heile Welt zusammenfällt,
fällt mir ein, was sie zusammenhält.
Zusammen hört sich gut an, wir tun gut daran
to be as we are, as long as we can.
Doch ich schreib' seit Wochen schon
für dich ein Lied ohne Widerspruch,
denn ich glaub' die Zeit ist reif dafür.
Doch das ist leichter gesagt als getan.
To be as we are as long as we can
ist leichter gesagt als getan.
Doch sagst du, so ist das eben,
wenn wir mit dem Mund und nicht den Händen reden.
Sei doch mal ehrlich,
so einfach ist es nicht,
eher gefährlich.
Das währt nicht ewig, denn einer wehrt sich ohnehin.
Sei doch mal ehrlich,
so einfach ist es nicht,
eher beschwerlich
und wie ich dich kenn', kriegst du das nicht hin.
Und ich schreib seit Wochen schon
für dich ein Lied ohne Widerspruch.
Denn ich glaub' die Zeit ist reif dafür.
Doch das ist leichter gesagt als getan.
Doch ich weiß stets, was ich will.
Für dich zu sagen, was ich fühl'.
Fühl dich, als flögen wir zu zweit
und die Welt wär' fern ab von uns.
Ich schau dir auf den Hosenbund.
Dein Bauch ist schön und rund.
Ich schau dir auf den Rosenmund.
Vergiss mein nicht, mein Licht und Hintergrund.
Du bist meine ewige Liebe
im Geist, weil die Welt uns nicht traut.
Du bist meine ewige Liebe,
die tanzt, wenn der Morgen schon graut.
Du bist meine ewige Liebe
im Geist, weil die Welt uns nicht traut.
Du bist meine ewige Liebe,
die mir noch mein Leben versaut.
Ich kann nicht von dir lassen,
geschweige dich hassen.
Verzeih mir!
Ich schau dir auf dein Dekolleté.
Es leuchtet hell, so samt wie Schnee.
Du stehst still, wenn ich mich dreh'.
Du drehst dich um, wenn ich dir in die Augen seh'.
Du bist meine ewige Liebe
im Geist, weil die Welt uns nicht traut.
Du bist meine ewige Liebe,
die tanzt, wenn der Morgen schon graut.
Du bist meine ewige Liebe
im Geist, weil die Welt uns nicht traut.
du bist meine ewige Liebe,
die mir noch mein Leben versaut.
Entfernt von dir, ganz nah an dir dran
fühlt es sich wie damals an.
Entfernt von dir, meilenweit weg,
vergeht die Zeit, doch verfehlt ihren Zweck.
Aufgewacht, da draußen wie hier,
das ist das Zentrum dieser Scheibe, die sich dreht bis zu dir.
Das ist meine heile Welt, deren Rand der Abgrund säumt,
die sich dreht und dreht und dreht und innerlich vom Stillstand träumt.
Bewegung gibt's genug, Wagnis auf allen Wegen,
und es zappelt und wackelt, als gäb's was zu erleben.
Alles nur aerobique im Rhythmus der Musik.
Alles nur erotique sogar in diesem Lied.
Alles nur exotique, abgesehn von dir.
Also wieg' ich mich in Einfalt und träum' im Jetzt und Hier.
Das ist kein Untergang,
das ist ein Neuanfang,
sagst du.
Ich wunder' mich nur,
woher du das weißt.
Im Trüben fischen wir,
sagst du danach zu mir.
Dein Lidschlag unterstreicht
deine Allwissenheit.
Ist ja gut, ist ja recht,
doch das bringt uns nicht weiter.
Und selbst, wenn dem so ist,
macht das uns nicht gescheiter.
In einer Welt, in der
nichts mehr für ewig währt,
wagst du Ungeahntes
und scheiterst damit unbeschwert.
Leben wird Zeitvertreib
und falls noch Zeit verbleibt,
schreib' doch ein paar Zeilen,
die gefallen sicher irgendwem.
Ist ja gut, ist ja recht,
doch das bringt uns nicht weiter.
Und selbst, wenn dem so ist,
macht das uns nicht gescheiter.
Ich und du, du und ich, sind Wir, irgendwie.
Du bist nur, was du machst
und selbst, wenn du jetzt lachst,
weiß ich doch genau,
dass du im Innersten triumphierst.
Wenn du den Ausgang kennst
und dennoch weiter rennst:
Was heißt schon scheitern?
Wir erheitern doch das Publikum.
Ist ja gut, ist ja recht,
doch das bringt uns nicht weiter.
Und selbst, wenn dem so ist,
macht das uns nicht gescheiter.
Scheitern werden wir ohnehin!
Und dieser Widerspruch führt letztlich dann zum Bruch
des Spiegels in dem ich mit mir selbst diskutier'.
Ich und du, du und ich, sind Wir, irgendwie.
Von Klarheit keine Rede
und das seit Jahr und Tag.
Ich red' ja nicht von Regel
und Mäßigkeit ist mir fremd,
wenn ich nur Stück für Stück, Stück deiner Welt sein darf.
Was nutzen technische Geräte,
wenn man sie nicht benutzt.
Und selbst, wenn man das tät', wähnt' ich mich nicht in Sicherheit,
wenn ich nicht Stück für Stück, Stück deiner Welt sein darf.
Und doch bin ich gern bei dir,
fern von dir, Fan von dir.
Verzeih, wenn dies zu dir dringt,
der Wind weht weiter als man denkt.
Und doch bin ich gern bei dir,
fern von dir, Fan von dir.
Verdräng', dass es dem Unglück bringt,
der Liebeslieder singt.
Findet alles nun sein Ende?
Der Schrank wär' schnell geleert.
Behalt' nur das Gedicht, das nicht hielt, was es mir versprach,
wenn ich nicht Stück für Stück, Stück deiner Welt sein darf.
Du scheinst unbeeindruckt,
schickst Liebe auf Papier.
Und das ist schon genug, dass der Wille mit dem Zweifel kämpft,
ob ich nicht Stück für Stück, Stück deiner Welt sein darf.
Und doch bin ich gern bei dir,
fern von dir, Fan von dir.
Verzeih, wenn dies zu dir dringt,
der Wind weht weiter als man denkt.
Und doch bin ich gern bei dir,
fern von dir, Fan von dir.
Verdräng', dass es dem Unglück bringt,
der Liebeslieder singt.
Ja, mein Schatz, da lachst du.
Du hast mich, wo du willst.
Doch wend' ich mich zum Geh'n,
stehst du plötzlich fragend da,
ob ich nicht Stück für Stück, Stück deiner Welt sein mag.
Der Ritter des Lichts
vergisst uns nicht(s).
Ein Stückchen Ganzes unberührt,
das uns sanft durchs Leben führt,
ist uns zwei beiden längst gemein
und lässt uns nicht mehr allein.
Der Ritter des Lichts
vergisst uns nicht(s).
Und bei Nacht ist er noch hier
und er lacht zu dir und mir.
Und bei Tag und Sonnenschein
ist er ganz dein und mein.
Der Ritter des Lichts
vergisst uns nicht(s).
Ein Sonnenstrahl am Horizont
zeigt dem Ort, an dem er wohnt.
Und Wellen tragen uns dann leicht
mit den Vögeln in sein Reich.
Noch wenn ich schlaf' bin ich im Innern wach.
Und mein Herz schlägt Sekunden, eh der Wecker klingt.
Statt Wasser fällt Sand aus der Dusche herab.
Erschöpft von dem, was kommen soll, harr' ich dem, was kommen mag.
Und der Kühlschrank gähnt, die Deckenlampe flackert scheu.
Wie beiläufig hängt dein Mantel hier an der Wand.
Und die Zeit steht still, und die Uhr dreht sich doch.
Und dein Tee zaubert Geister über'm Küchentisch.
Heut hab' ich nichts verpasst!
Und deine Stille freut und Ruhe kehrt hier ein.
Und langsam wird mir klar, wie wahr doch wenig ist.
Und meine Wahrheit ist, dass es erst keine Wahrheit gibt,
und jeder spielt beim ersten Mal nur Taschentricks.
Aber nicht mit dir, dir mach ich längst nichts mehr vor,
und hinter den Kulissen schreit' ich schwerelos.
Heut' weiß ich, was ich will,
und das kommt selten genug vor
und als Statist im großen Film denk' ich leis' bei mir:
«Heut hab' ich nichts verpasst!»